Energie

Die Energiewende steht ganz oben auf der (inter)nationalen Agenda. Probleme wie schädliche fossile Brennstoffe und die Überlastung der Netze erfordern intelligente Lösungen. Lifeport ist der richtige Ort, um diese zu finden. Schließlich liegt Energie in unserer DNA.

Heimat des Energiesektors

Lifeport beherbergt seit dem letzten Jahrhundert führende Unternehmen im Energiesektor, wie TenneT, Alliander und KEMA. Es ist daher logisch, dass Lifeport bei der Energiewende in den Niederlanden eine Vorreiterrolle spielt. Denn immer mehr innovative Unternehmen siedeln sich hier an. Gemeinsam gehen wir die Probleme im Bereich der nachhaltigen Energie, der Netzüberlastung und der Energieeinsparung an. Mit Innovationen, die wir in der Region testen und anwenden und die einen (inter)nationalen Wert haben.

Verbinden

Innerhalb von Lifeport ist Connectr der Ort, an dem sich das Triple-Helix-Ökosystem rund um Energie zusammengeschlossen hat. Im Cleantech Park Arnhem (IPKW) treffen sich Unternehmen, Wissenseinrichtungen und Behörden im Innovation Lab. Mit vielen - auch technisch hochwertigen - Einrichtungen zum Testen und Validieren von Innovationen. Über sein Innovationsprogramm ist Connectr an mehreren Projekten beteiligt.

National Grid Congestion Expertise Centre

Das überlastete Stromnetz ist derzeit ein großes Problem bei der Energiewende. Es kostet die Gesellschaft Milliarden und hemmt unsere Wirtschaft. Deshalb hat Lifeport das National Grid Congestion Expertise Centre eingerichtet, das sich auf praktische Lösungen und Zusammenarbeit konzentriert. Hier arbeiten Wissensinstitute, Unternehmen und Regierungen gemeinsam an Lösungen wie dem Einsatz von Batterien und Energiemanagementsystemen.

Smart Energy Hubs

Die Lösungen, die Lifeport für die Energiewende anbietet, kommen auch in der Region selbst an. Ein gutes Beispiel sind die Smart Energy Hubs. In einem Smart Energy Hub koordinieren Unternehmer die Erzeugung und Nutzung von Energie vor Ort. Großer Vorteil: Sie entlasten das gesamte Stromnetz. Aber das erfordert Zusammenarbeit. Denn wenn ein Unternehmen zusätzliche Energie benötigt, müssen seine Nachbarn ihre Elektrofahrzeuge zu einem anderen Zeitpunkt aufladen. Es ist also wichtig, dass sich die Unternehmer kennen und einander vertrauen.

Bildung

Innerhalb von Lifeport hat das Thema Energie einen natürlichen Platz in der Ausbildung. So gibt es an der HAN zum Beispiel eine Vorlesung über ausgewogene Energiesysteme. Und die Studenten der HAN können viel in der Praxis lernen, zum Beispiel im eigenen Powerlab oder beim SEECE, dem Sustainable Electrical Energy Centre of Expertise. Auch andere Einrichtungen engagieren sich für die Energiewende. So arbeiten beispielsweise Datenwissenschaftler der Radboud-Universität und von Alliander zusammen, um Platz im überlasteten Stromnetz zu finden.

GreenKarting

GreenKarting ist das praxisorientierte Bildungsprogramm, in dem Schüler selbst ein Elektro-Kart bauen, warten und damit fahren. Auf aktive und inspirierende Weise lernen sie Technik, Innovation, nachhaltige Energie und E-Mobilität kennen.

Die GreenKarts bilden das Herzstück eines aktuellen und kontextbezogenen Lehrplans für die Sekundarstufe, die berufliche Bildung und die Hochschulbildung. Die Schüler arbeiten im Rahmen eines durchgängigen Lernpfades auf technische Weiterbildungen und Karrieren innerhalb der Lifeport-Region Arnheim-Nimwegen hin. So wird Technik nicht nur sichtbar, sondern auch unmittelbar relevant für ihre Zukunft.

Diese Initiative wird im Rahmen des „Talentplan Energy“ des „Human Capital Akkoord“ unterstützt. Der Wirtschaftsrat der Region Arnheim-Nimwegen stellt einer Schule in der Lifeport-Region einen GreenKarting-Bausatz zur Verfügung.

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