Ende Juni trafen sich die Mitglieder des Economic Board im Fort bij Rijnauwen in der Provinz Utrecht zu einer inspirierenden Veranstaltung über regionale Zusammenarbeit, politische Lobbyarbeit und die gemeinsamen Ziele für die Region Arnheim-Nimwegen.
Michiel Dijkman, Vorsitzender von Economic Boards Nederland (EBNL) und Direktor des Economic Board Utrecht, gab einen inspirierenden Einblick in die Zusammenarbeit innerhalb von EBNL und die Vorgehensweise des Economic Board Utrecht. Dabei bot er einen wertvollen Einblick darin, wie Regionen gemeinsam an ihrer Sichtbarkeit, Positionierung und Interessenvertretung gegenüber der nationalen Regierung und der EU arbeiten. Auch der Wissensaustausch über öffentlich-private Partnerschaften und die Art und Weise, wie Regionen voneinander lernen können, lieferte wertvolle Erkenntnisse.
Von einer starken regionalen Identität lernen
Die Vision von Utrecht, „Heart of Health“, war ein inspirierendes Beispiel dafür, wie eine starke regionale Identität sowohl zu gesellschaftlicher als auch zu wirtschaftlicher Wirkung beitragen kann. Auf der Grundlage der Säulen „Healthy People“, „Healthy Society“ und „Healthy Environment“ arbeiten Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Behörden gemeinsam an einer gesünderen Gesellschaft und einem starken internationalen Profil. Dieser Ansatz unterstreicht, wie starke regionale Ökosysteme – jedes aus seiner eigenen Stärke heraus – zu den großen gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Herausforderungen der Niederlande und Europas beitragen.

Die Vorstandsmitglieder tagen im Fort bij Rijnauwen
Eine gemeinsame Geschichte für Lifeport
Die Niederlande und Europa stehen vor großen Herausforderungen. Netzüberlastung, Personalmangel, die Zukunft des Gesundheitswesens, die Energiewende und die Stärkung strategischer Technologien erfordern intelligente Lösungen. Gerade Regionen spielen dabei eine Schlüsselrolle. Die Lifeport-Region zeigt, wie sich wirtschaftliche Entwicklung und gesellschaftliche Herausforderungen gegenseitig verstärken können.
Aus dieser Überzeugung heraus arbeiten das Economic Board der Region Arnheim-Nimwegen und die Grüne Metropolregion Arnheim-Nimwegen mit einem gemeinsamen Ziel an der Zukunft der Region. Während sich das Economic Board auf die wirtschaftliche Entwicklung und die Grüne Metropolregion auf die raumplanerischen Herausforderungen konzentriert, fließen diese Ziele in einen integrierten Kurs zusammen.
Die regionale Investitionsagenda als Wegweiser
In der Regionalen Investitionsagenda (RIA) bündeln Behörden, Unternehmer und Forschungseinrichtungen ihre Ziele und Investitionen. Unter der Leitung beider Organisationen entsteht so eine einheitliche Agenda, die der Entwicklung der Region eine Richtung gibt.
Die RIA bündelt öffentliche und private Investitionen und verbindet alle wichtigen Herausforderungen der Region: Wohnen, Erreichbarkeit, Wirtschaft, Natur, Kultur, Gesundheit und Energie. Durch gemeinsame Entscheidungen wird an einer zukunftsfähigen Region gearbeitet, in der Innovation, Talentförderung und umfassender Wohlstand Hand in Hand gehen.
Die politische Lobbyagenda gibt die Richtung vor
Um diese Ziele tatsächlich zu verwirklichen, ist eine starke gemeinsame Lobbyarbeit erforderlich. Daher bildet die Verwaltungs-Lobbyagenda von Lifeport zusammen mit der regionalen Investitionsagenda ein einheitliches strategisches Konzept gegenüber Den Haag, Brüssel und anderen wichtigen Partnern.
Während die RIA beschreibt, was die Region erreichen will und welche Investitionen dafür erforderlich sind, zeigt die „Bestuurlijke Lobbyagenda“, wie die Region diese Ziele auf Verwaltungsebene umsetzen will. Die Agenda bündelt die wichtigsten Prioritäten für Interessenvertretung und Positionierung und sorgt dafür, dass die Region mit einer einheitlichen Stimme spricht.
Gemeinsame Verantwortung
Die regionale Investitionsagenda und die Verwaltungs-Lobbyagenda sind gemeinsame Erarbeitungen der Grünen Metropolregion Arnheim-Nimwegen und des Economic Board der Region Arnheim-Nimwegen.
Das Economic Board koordiniert die wirtschaftlichen Prioritäten, die „Groene Metropoolregio“ die raumplanerischen Aufgaben. Bei Themen, bei denen sich Wirtschaft und Raumplanung gegenseitig verstärken, arbeiten beide Organisationen gemeinsam. So entsteht ein einheitlicher, ganzheitlicher Ansatz für die Entwicklung der Lifeport-Region. Nur gemeinsam sind wir führend!


