Der Wirtschaftsrat Regio Arnhem Nijmegen hat seinen neuen Strategieplan für den Zeitraum 2026-2030 vorgestellt, dessen zentrales Ziel die Stärkung des breiten Wohlstands von Lifeport Regio Arnhem Nijmegen ist. Der Plan ist das Ergebnis eines umfassenden Evaluierungsprozesses und unterstreicht die Notwendigkeit der Zusammenarbeit zwischen Unternehmen, Behörden und Bildungseinrichtungen, um die Region wirtschaftlich und sozial weiterzuentwickeln.
Die Region Arnhem Nijmegen leidet unter einer geringeren Wirtschaftsleistung als vergleichbare wissensintensive, städtische Regionen in den Niederlanden. Das Potenzial ist jedoch groß, insbesondere innerhalb der drei Schwerpunktcluster Energie, Gesundheit und Hightech. Der neue Strategieplan zielt darauf ab, dieses Potenzial zu nutzen, indem der Schwerpunkt auf Innovation und soziale Übergänge gelegt wird.
"Unsere Region verfügt über immense Stärken, die jedoch nur dann wirklich zum Tragen kommen, wenn wir Innovationen mit Menschen verbinden. In Lifeport bauen wir nicht nur Technologie von Weltrang auf, sondern auch Vertrauen, Handwerkskunst und Verbindungen zwischen Menschen. Dieser Strategieplan ist unser gemeinsames Versprechen: auf eine Zukunft, in der breiter Wohlstand nicht länger ein Ziel ist, sondern tägliche Realität - hier, in der Region, in der Zusammenarbeit gleichbedeutend mit Fortschritt ist", sagte Ahmed Marcouch, Vorsitzender des Wirtschaftsrats.
Fünf strategische Themen
Der Strategieplan gliedert sich in fünf Hauptaufgaben:
- Technologie-Markt-Kombinationen für gesellschaftliche Herausforderungen: Innovation in den Clustern „Energy“, „Health“ und „High Tech“, um gesellschaftliche Herausforderungen anzugehen, mit besonderem Schwerpunkt auf KI, nachhaltigen Technologien und dem Arbeitsmarkt.
- Förderung von Wirtschaftstätigkeit und Unternehmertum Die Stärkung der KMU und eine bessere Vernetzung der Unternehmen mit der „Triple Helix“ (Behörden, Forschungseinrichtungen und Unternehmen) werden als wesentlich für die Steigerung der Innovationskraft der Region angesehen.
- Ein ausgeglichener Arbeitsmarkt Der Schwerpunkt liegt auf einem Arbeitsmarktprogramm, das Behörden, Bildungseinrichtungen und Unternehmer miteinander verbindet, um den Arbeitsmarkt nachhaltig zu stärken. Im Mittelpunkt stehen lebenslanges Lernen, die Gewinnung und Bindung von Talenten sowie die Aktivierung ungenutzter Arbeitskräfte.
- Umfassender Wohlstand als treibende Kraft Bei jeder Innovation steht der gesellschaftliche Mehrwert im Mittelpunkt. The Economic Board möchte gemeinsam mit Partnern sowohl an einer wirtschaftlichen als auch an einer sozialen Agenda arbeiten, um so zu einem umfassenderen Wohlstand beizutragen.
- Instrumente für öffentlich-private Ökosysteme: Stärkung der Zusammenarbeit innerhalb der Triple-Helix und weitere Professionalisierung der Lobbyarbeit, um die Region international bekannt zu machen.
Eine stärkere Region durch Zusammenarbeit
Nach Ansicht des Economic Board hängt der Erfolg der Region von einer verstärkten Zusammenarbeit innerhalb der Dreifachhelix ab. Dies bedeutet nicht nur, dass Unternehmen, Bildungseinrichtungen und Regierungen intensiver zusammenarbeiten sollten, sondern auch, dass Organisationen der Zivilgesellschaft und KMU besser in die regionalen Innovationsnetzwerke integriert werden sollten. Der Strategieplan unterstreicht, dass die Region mehr internationale Verbindungen knüpfen muss, sowohl in Europa als auch darüber hinaus, um die Chancen für Innovation und Zusammenarbeit zu nutzen.
Chancen für die Zukunft
Die kommenden Jahre sind der Verwirklichung dieser Ambitionen gewidmet. Der Schwerpunkt liegt dabei nicht nur auf dem Wirtschaftswachstum, sondern auch auf den breiteren sozialen Auswirkungen, die innovative Projekte haben können.
"Unsere Region hat das Potenzial, an der Spitze der Innovationen zu stehen, die die Welt braucht. Durch die Zusammenarbeit zwischen Unternehmen, Bildung und Regierung können wir die Innovationskraft unserer Region im Lifeport Regio Arnhem Nijmegen maximieren. Unser Ziel ist nicht nur das Wirtschaftswachstum, sondern auch die Förderung eines breiten Wohlstands. Das bedeutet, dass wir Innovationen einsetzen, die allen Bewohnern unserer Region zugute kommen, von einer verbesserten Gesundheitsversorgung bis hin zu Lösungen für die Energiewende und die Herausforderungen des Arbeitsmarktes", so Jan van Dellen, Direktor des Economic Board Regio Arnhem Nijmegen.
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