Arnhem Nijmegen Region Deal - Gesundes grünes Wachstum
Zusammenarbeit für gesundes grünes Wachstum in Arnhem Nijmegen
In Regio Deals arbeiten regionale Parteien und die Regierung gemeinsam an großen und komplexen gesellschaftlichen Aufgaben. Fragen, die zu groß oder zu verflochten sind, als dass eine Partei sie allein lösen könnte. Im Regionaldeal Arnhem-Nijmegen arbeiten Behörden, Wissenseinrichtungen, Unternehmen und soziale Organisationen zusammen, um eine Region zu schaffen, in der es sich gut leben, arbeiten und spielen lässt - jetzt und in Zukunft.
Breitenwirksamer Wohlstand als Kompass
Die Metropolregion Green Arnhem-Nijmegen, der Wirtschaftsrat und die Provinz Gelderland schließen sich für den ersten Regio-Deal der Region zusammen. Das Ziel: die Stärkung eines breiten Wohlstands - nicht nur Wirtschaftswachstum, sondern auch Gesundheit, ein starker Arbeitsmarkt, zukunftssicherer Wohnraum und ein gesundes Lebensumfeld für Einwohner und Unternehmer.
Die Region steht vor großen Herausforderungen: zunehmender Druck auf das Gesundheitswesen, erheblicher Wohnungsmangel, ein angespannter Arbeitsmarkt und ein Wirtschaftswachstum, das hinter dem nationalen Durchschnitt zurückbleibt. Gleichzeitig verfügt die Region Arnhem Nijmegen über eine starke innovative Kraft: führende Wissenseinrichtungen, innovative Unternehmen und engagierte Behörden. Indem sie diese Stärke mit sozialen Aufgaben verbindet, kann die Region etwas bewirken - und als Beispiel für die gesamten Niederlande dienen.
Von regionalen Ideen zu gemeinsamen Ansätzen
Im Jahr 2022 haben sich mehr als 180 Vertreter von Kommunen, Wissenseinrichtungen, Unternehmen und Organisationen der Zivilgesellschaft mit dem Ministerium für Inneres und Königreichsbeziehungen zusammengetan, um die größten Herausforderungen zu untersuchen und innovative Lösungen zu finden. Das Ergebnis ist der Regio-Deal "Gesundes grünes Wachstum", bei dem soziale Auswirkungen und wirtschaftliche Entwicklung Hand in Hand gehen.
Der Arnhem-Nijmegen Region Deal besteht aus sechs Programmlinien, die sich gegenseitig verstärken:
- Gesundes Leben
Mehr Fokus auf Prävention und neue Versorgungskonzepte in der Nähe des Wohnorts. Durch die Förderung der Gesundheit und den Abbau gesundheitlicher Ungleichheiten zwischen Bevölkerungsgruppen bleibt die Gesundheitsversorgung zugänglich und bezahlbar. - Zukunftssicheres Wohnen
Beschleunigung des Wohnungsbaus durch den Abbau hinderlicher Vorschriften und die Zusammenführung von Akteuren in der Baukette. Der Schwerpunkt liegt auf zirkulärem, biobasiertem und klimaangepasstem Bauen sowie auf der Beschleunigung der Energiewende. - Starke Wirtschaftstätigkeit
Zukunftsfähige KMU durch Innovationen in den Bereichen CO₂-Reduzierung, Kreislaufwirtschaft, Digitalisierung und Nachhaltigkeit von Arbeitsstätten. So bleibt die Region wirtschaftlich vital und attraktiv. - Funktionsfähiger Arbeitsmarkt
Weniger Zersplitterung und mehr Kohärenz bei der kontinuierlichen Fort- und Umschulung von Beschäftigten und Arbeitssuchenden. Besonderes Augenmerk liegt auf der Gewinnung, Ausbildung und Bindung von Talenten in den Bereichen Technik, IKT und Gesundheitswesen. - Grenzenlose Zusammenarbeit
Stärkung der strukturellen Zusammenarbeit mit deutschen Partnern. Die Grenzregion bietet einzigartige Chancen für Wirtschaft, Arbeitsmarkt und Innovation. - Stadtteil- und dorfbezogener Ansatz
Herausforderungen werden konkret und vor Ort angegangen. Durch die Arbeit auf Stadtteil- und Dorfebene lassen sich schneller sichtbare Ergebnisse erzielen, und die Lösungen sind besser auf die Lebenswelt der Bewohner abgestimmt.
Investitionen in die Zukunft der Region
Für den „Regio Deal Arnheim–Nimwegen“ stellt der Staat 15 Millionen Euro zur Verfügung, die auf regionaler Ebene von den Partnern – Unternehmern, Bildungs- und Forschungseinrichtungen, zivilgesellschaftlichen Organisationen, Gemeinden und der Provinz – mindestens verdoppelt werden. So entsteht ein starkes Investitionsprogramm, das die Zusammenarbeit fördert und neue Initiativen in Gang setzt. Die ersten Projekte, die Mitte 2024 anlaufen, zeigen, wie diese Zusammenarbeit unmittelbar Auswirkungen auf Stadtteile, Unternehmen und Einrichtungen hat. Klicken Siehier, um alle Projekte und den aktuellen Stand anzuzeigen
Warum dieser Regio-Deal?
Der „Regio Deal“ ermöglicht es, dringende Herausforderungen ganzheitlich anzugehen, schneller zu handeln und bei Bedarf die Maßnahmen auszuweiten. Durch gemeinsame Investitionen in gesundes, grünes Wachstum stärken wir nicht nur die Region Arnheim–Nimwegen, sondern entwickeln auch Lösungen, die landesweit anwendbar sind. Region und Staat übernehmen gemeinsam die Verantwortung für eine zukunftsfähige Region. So wird der Regio-Deal Arnheim–Nimwegen mehr als nur ein Programm: Er ist eine gemeinsame Bewegung hin zu einer gesunden, grünen und widerstandsfähigen Region. Ahmed Marcouch, ehemaliger Vorsitzender des Economic Board und Bürgermeister der Stadt Arnheim, spricht in diesem Video über die Bedeutung dieses „Regio-Deals“ für Arnheim–Nimwegen.











