Am 21. März findet in Lifeport das Symposium „Grüne Innovationen“ statt, das von der Helix-Gruppe Lifeport Circular Lab organisiert wird. In der Kapelle der Van Hall Larenstein Hochschule erkunden wir gemeinsam, wie innovative Projekte zu einer nachhaltigen Zukunft für unsere Region beitragen.
Hier kommen führende Experten zusammen, um die neuesten Erkenntnisse in den Bereichen Nachhaltigkeit, Kreislaufwirtschaft und Innovation in der Region Arnheim-Nimwegen auszutauschen.
Ruth Klein ist Programmmanagerin für „Intelligente Nachhaltigkeit“ bei The Economic Board und berichtet: „Vor anderthalb Jahren fand das erste Symposium des Lifeport Circular Lab an der HAN statt. Dort stellte die Helixgruppe drei thematische Hubs vor, in denen Wissensinstitutionen, Unternehmen und Behörden zusammenarbeiten: Soil Valley, VIA-T und Lifeport@ InnovatieHub Circulair.
Dieses Mal lassen wir uns von drei Forschern aus der Region inspirieren und erkunden anschließend in den drei thematischen Workshops die potenziellen Auswirkungen dieser Forschung.“
Drei regionale Experten
Diese Hauptredner geben eine Einführung in ihr Fachgebiet.
Bernard van Gastel, Dozent für nachhaltige Digitalisierung an der Radboud-Universität, über die Erforschung der Nachhaltigkeit der Softwarenutzung, einschließlich der Auswirkungen auf die Gesellschaft.
Ute Sass-Klaassen, Professorin für nachhaltige Waldbewirtschaftung an der Fachhochschule Van Hall Larenstein, über die Forschung zur Wiederherstellung und Erhaltung von Wäldern sowie zur Verbesserung der verschiedenen Funktionen von Wäldern.
Sjors Witjes, außerordentlicher Professor für Strategie an der Radboud-Universität, über die Organisation der Energiewende.
Umsetzung in die Praxis
Klein skizziert, wie die Umsetzung in die Praxis anschließend aussieht: „Wir werden gemeinsam mit dem Publikum diese innovative Forschung in die Praxis, also in die Umsetzung, übertragen. Das geschieht dann gemeinsam mit anwesenden Unternehmern, Studierenden und anderen Teilnehmern.
Einer der Referenten ist beispielsweise Bernard van Gastel, der auf dem Gebiet der KI und IT forscht. Was bedeutet der zunehmende Einsatz dieser Technologien eigentlich für die Nachhaltigkeit? Natürlich kann man endlos neue Techniken nutzen, um bessere Analysen durchzuführen, aber das Sammeln, Analysieren und Speichern aller Daten kostet auch sehr viel Energie. Wie können wir dies richtig abwägen?
Beim Briefing der Referenten passierte sofort etwas sehr Schönes: Ute war von Bernards Vortrag sofort begeistert. Sie arbeitet unter anderem mit Sensoren, die den Saftfluss in Bäumen messen, und erkannte sofort, wie viele Daten dabei anfallen und was die Speicherung all dieser Daten somit kostet. Ich habe vor Ort gesehen, wie in den Teams eine Zusammenarbeit entstanden ist. Ich hoffe, dass sich das auch am 21. März wiederholen wird!“
Über die Helix-Gruppe Lifeport Circular Lab
„Derzeit arbeiten wir gemeinsam mit der Helix-Gruppe an der Ausarbeitung der Strategischen Agenda des Economic Board. Diese Agenda enthält unsere Ziele für die kommenden fünf Jahre, die wir in konkrete Maßnahmen umsetzen wollen. Ein Ziel ist es beispielsweise, unser Thema ‚Intelligente Nachhaltigkeit‘ auch in die drei Top-Sektoren unserer Lifeport-Region zu integrieren: Energie, Gesundheit und Hightech.
In der Helix-Gruppe überlegen wir gemeinsam, was wir tun müssen, um dies zu erreichen, beispielsweise durch die Erstellung einer gemeinsamen Forschungsagenda oder durch die Steuerung von Veränderungen in bestimmten Ausbildungsgängen.
Eine solche gemeinsame Agenda der Region hilft bei der Prioritätensetzung und gibt einen Überblick über Maßnahmen und Formen der Zusammenarbeit, die wir ergreifen müssen. Im Rahmen dieser gemeinsamen Agenda organisieren wir gemeinsam dieses Symposium.“
Woche der Kreislaufwirtschaft
Das Symposium findet während der Woche der Kreislaufwirtschaft statt und ist Teil der viertägigen Veranstaltung Circular, die die Organisation Lifeport@ jedes Jahr durchführt.


