Im Gesundheitssektor tut sich viel. Eine dieser Entwicklungen in der Altenpflege ist, dass ältere Menschen immer länger zu Hause leben. Aber wie kann man ältere Menschen aus der Ferne richtig unterstützen?
Inn4cure hat die Antwort: Das Unternehmen will die Entwicklung der Gesundheit älterer Menschen mithilfe der Digitalisierung aus der Ferne transparent machen. Dazu misst es die Vitalfunktionen mit einer Smartwatch.
Denn in den Niederlanden werden wir immer älter. Die Pflege wird dadurch intensiver und teurer. Das muss sich ändern, so inn4cure. Warum nicht an einer präventiven Gesundheitspolitik arbeiten, damit wir dazu beitragen können, Krankheiten bei älteren Menschen vorzubeugen?
Vollständiges Home-Paket
Diese Gesundheitspolitik wird derzeit durch das Programm „Vollständig Paket zu Hause“ umgesetzt. Das bedeutet, dass die gesamte Pflege, die ältere Menschen benötigen, von einer einzigen Pflegeeinrichtung zu Hause erbracht wird. So können ältere Menschen mit der richtigen Mischung aus Krankenpflege, Betreuung, Begleitung und Behandlung zu Hause wohnen bleiben. Hierfür benötigen ältere Menschen eine Indikation gemäß dem Gesetz über die Langzeitpflege (Wlz).
Inn4cure und sein Partner Eurocom unterstützen Wlz-Einrichtungen, die im Rahmen des „Vollständigen Pakets zu Hause“ Pflege, Behandlung, Betreuung oder Versorgung bei Menschen zu Hause erbringen. Auf diese Weise tragen sie dazu bei, dass ältere Menschen länger zu Hause wohnen bleiben können.
Mit der Digitalisierung vorankommen
Wie geht inn4cure diesen Wandel in der Altenpflege an? Das erklärt Geschäftsführer und Gründer Pieter van Weijen anschaulich: „Wir messen zu Hause die Vitalfunktionen mit einer Smartwatch. Das Smartphone leitet diese Daten an unsere inn4cure-Plattform weiter. Dort werden die Werte mit persönlichen Referenzwerten verglichen. Gibt es eine Abweichung? Dann wird bei den Pflegekräften ein Alarm ausgelöst und jemand nimmt Kontakt mit dem Klienten auf.“
inn4cure arbeitet mit Trendmessungen. Die Vitalwerte werden dabei über einen längeren Zeitraum mit Schwellenwerten verglichen. So lässt sich die gesundheitliche Entwicklung aus der Ferne objektiv und transparent beobachten. Man weiß, wann etwas nicht stimmt, sodass man sofort Maßnahmen ergreifen kann. Das gibt den Senioren, der Familie und dem Pflegepersonal Sicherheit. Kein Signal bedeutet, dass alle Vitalwerte im Normbereich liegen.
Innovation in der Gesundheitsfürsorge
Inn4cure glaubt an die Kraft der Digitalisierung. Im Gesundheitswesen wird kräftig gespart, während sich die Zahl der älteren Menschen in den nächsten Jahren verdoppeln wird. Dafür sind innovative Wege der Gesundheitsversorgung erforderlich, wie beispielsweise die Lösung von inn4cure. Derzeit bieten sie ihre Lösungen bereits sowohl privaten als auch öffentlichen Kunden an, beispielsweise Einrichtungen der Altenpflege. Dabei stellen sie fest, dass die Digitalisierung für das Gesundheitswesen noch einen großen Wandel bedeutet.
„Deshalb arbeiten wir daran, den Menschen, die derzeit im Gesundheitswesen tätig sind, zu vermitteln, wie man mit der Digitalisierung umgeht“, erklärt Pieter. „Wir haben in Zusammenarbeit mit der HAN University of Applied Sciences ein E-Learning-Programm zum Thema Telemonitoring entwickelt. So können sich Pflegekräfte gründlich in das Thema einarbeiten. Mit diesen Erkenntnissen können sie dann positive Veränderungen bewirken.“
Gemeinsam für die Gesundheit
Eine klare Zukunftsvision – die hat man bei inn4cure auf jeden Fall. Das Unternehmen möchte seine Dienstleistungen künftig landesweit in Form eines Shared-Service-Centers anbieten. Mit einem solchen Zentrum kann eine Wohn- und Pflegeeinrichtung dann auch die älteren Menschen versorgen, die noch zu Hause im selben Stadtteil wohnen. Und das alles digital: Die Pflegekraft in der Wohn- und Pflegeeinrichtung erhält einen Alarm, wenn bei den Vitalfunktionen etwas nicht stimmt. Sie kann dann sofort per Videotelefonat mit der älteren Person sprechen, um zu prüfen, ob alles in Ordnung ist. Das Gleiche gilt für die Unterstützung durch den Hausarzt oder einen Ernährungsberater.
„Wir arbeiten mit großen, landesweiten Partnern zusammen, um diese Zukunftsvision gemeinsam voranzutreiben“, sagt Pieter. „So sorgen wir weiterhin für Transparenz bei der Entwicklung im Gesundheitswesen. Wir sagen daher immer: Wenn kein Signal kommt, sind alle Vitalwerte in Ordnung.“
Dieser Artikel wurde zuvor in leicht abgewandelter Form auf Briskr.nl veröffentlicht.


